Buchverlag

Buchverlag
Blankenburg – Vom märkischen Dorf zum Berliner Ortsteil

Das Titelbild der Chronik führt direkt in die Geschichte des einstigen Straßenangerdorfes Blankenburg: Der gut erhaltene Dorfanger mit der Kirche ist Zeugnis mittelalterlicher Dorfgestaltung, die im Zuge der planmäßigen Kolonisation um 1230 begann.
Hansjürgen Bernschein schlägt den Bogen von Blankenburgs Werden aus dieser Zeit bis ins Heute. Mit Hilfe zahlreicher Dokumente aus Familienarchiven und historisch verbrieften Aussagen von Zeitzeugen ist eine sehr detail- und kenntnisreiche Chronik entstanden – eine Fundgrube für alle Blankenburg-Geschichts- und Geschichten-Interessierte.

Erschienen im Verlag DAKAPO Pressebüro, 192 Seiten, 211 Abbildungen, Preis: 11,90 Euro, zu beziehen bei H. Bernschein, Tel. 50019310, Bernschein-Berlin@t-online.de und u.a. in den Buchhandlungen „Schmökerzeit“ (Karow) und im Buchladen in Buch.

 
Buchverlag
Pressemitteilung der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf und des Heimatvereins Fredersdorf-Vogelsdorf e.V. zum Erscheinen des

3. Bandes zur Ortsgeschichte Fredersdorf-Vogelsdorf 1933-1945-1949 mit Ausblicken bis 2012
Von Manfred Kliem

Im September vergangenen Jahres mussten wir schmerzlich Abschied nehmen von dem ausgewiesenen Historiker Dr. Manfred Kliem, der sich um unseren Ort insbesondere als Ortschronist und als Mitbegründer des Heimatvereins verdient gemacht hat.
Am 31. März diesen Jahres wäre er 80 Jahre geworden. Dies nahmen die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf und der Heimatverein Fredersdorf-Vogelsdorf e.V. zum Anlass für eine Veranstaltung, auf der der Hauptautor der Ortschronik auch dadurch gewürdigt wurde, dass zugleich der lange erwartete 3. Band seines großen Werkes unter dem Titel „Ortsgeschichte Fredersdorf-Vogelsdorf 1933-1945-1949 mit Ausblicken bis 2012“ erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Damit fanden seine umfangreichen Recherchen, seine unermüdlichen Nachforschungen und Archivarbeiten über unseren Ort, ergänzend im Kontext der europäischen Geschichte und den beiden vorangegangenen Bänden, einen würdigen Abschluss.

Wer diese beiden Bände kennt, ahnt, dass Manfred Kliem auch hier wieder, wenn es um Nazizeit, Krieg und Nachkrieg geht, die durchaus originell dargestellte Allgemeingeschichte mit Forschungen und Zeitzeugenberichten zur Ortsgeschichte – manchmal überraschend – zu verbinden weiß. Es stecken immenser Fleiß in den Details und der Ertrag eines jahrzehntelangen Forscherlebens darin. Manfred Kliem lässt Zeitzeugen auch direkt zu Wort kommen, was die Darstellungen farbig macht. Wir wissen von ihm selbst, dass er darunter gelitten hat, dass diese Zeugen in ihren Aussagen selten ganz übereinstimmen. So wäre er der letzte gewesen, der sich gegen eine Diskussion seiner Ergebnisse mit seinen Lesern gesperrt hätte. Es bleibt schmerzlich, dass wir diese Diskussion mit ihm selbst nicht mehr führen können.

Der Text ist in mühsamer Kleinarbeit über viele Jahre aus Einzelforschungen zusammengewachsen. Daraus erklären sich auch gelegentliche Wiederholungen. Hier und überhaupt hat die Redaktion durch Hans Keller und Dieter Kromphardt nur sehr behutsam eingegriffen. Wir haben hier ein Vermächtnis vor uns, an dem Manfred Kliem bis in die letzte Zeit seines Krankenlagers gearbeitet hat und das ihm ganz besonders am Herzen lag.

Aus dem reichen Inhalt seien willkürlich einige spannende Themen herausgegriffen: – Gab es einen Kirchenkampf in der Parochie Fredersdorf? – Der Autobahnbau in Fredersdorf und Vogelsdorf – Ein einmaliges Fredersdorfer Dokument über ein „proletarisches Einheitskartell“ – Das Schicksal des gefallenen Fredersdorfers Hans Koschel – Ab 1942 besorgt ein Fredersdorfer Parteigenosse Gold- und Devisentransporte nach der Schweiz, Thüringen und Bayern – Der Bombenabwurf auf Fredersdorf am Abend des 18. Novembers 1943 – Die nationalsozialistische „Behandlung der Judenfrage“ an erlebten Beispielen aus Fredersdorf und Vogelsdorf – Der Krieg überrollt Fredersdorf und Vogelsdorf. – Erwin Storrs Anschlag – Das antifaschistische Komitee Fredersdorf – Erste Fredersdorfer Betriebe nach dem Krieg – Postinspektor Franz Massino und das „Postreich Fredersdorf“ – Zeitzeugen-Protokolle über die SED-Parteigründung ab Sommer 1945 – Die ominösen Werwolf-Verdächtigungen und -verhaftungen – Die Bodenreform 1945-1950 – Zur demokratischen Schulreform – Der S-Bahn-Bau in Richtung Strausberg 1947/48 – Richard Bredereck, der Maler aus Fredersdorf…

 
Buchverlag
Foto: Regina Hoffmann
Auf dieser sehr beeindruckenden Veranstaltung mit über 90 Besuchern dankten die Vorsitzende des Heimatvereins Hannelore Korth und der Pfarrer i.R. Dieter Kromphardt dem DAKAPO Pressebüro für die sehr konstruktive, zuverlässige und harmonische Zusammenarbeit. Von links nach rechts: Zeitzeuge Pfarrer i.R. Dieter Kromphardt, die Witwe von Dr. Kliem Ursula Kliem, die Vorsitzende des Heimatvereins Hannelore Korth, Bürgermeister Dr. Uwe Klett, Zeitzeuge Hans Keller.





Dr. Manfred Kliem
2. Band der Ortsgeschichte Fredersdorf-Vogelsdorf 1835 bis 1933
1.Auflage 2009, 992 Seiten, Preis: 25,50 Euro
Herausgeber: Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf
Verlag: DAKAPO Pressebüro
ISBN-Nr. 978-3-940311-04-7

Dr. Manfred Kliem
3. Band der Ortsgeschichte Fredersdorf-Vogelsdorf 1933-1945-1949 mit Ausblicken bis 2012 1.Auflage 2014, 768 Seiten, Preis: 25,50 Euro
Herausgeber: Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf
Verlag: DAKAPO Pressebüro
ISBN-Nr. 978-3-940311-22-1

Die Bücher sind direkt über die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf zu beziehen:
Tel: 033439.835-151
Fax: 033439.835-100
Mail: b.mlynkiewicz@fredersdorf-vogelsdorf.de
Internet: www.fredersdorf-vogelsdorf.de